Mein Weg

Ich komme aus einer Familie, in der das Heilen schon immer eine Rolle gespielt hat. Das Wissen, dass es mehr als einen Weg der Heilung gibt, gehört für mich deshalb ganz selbstverständlich zum Leben. Irgendwann begann ich, diese Wege selbst zu erkunden und meinen eigenen darin zu finden. Eine Zeit lang stand für mich vor allem die Frage im Mittelpunkt, was ich tun kann, um einen Menschen bei körperlichen Beschwerden oder inneren Belastungen zu unterstützen. Ich lernte verschiedene Formen der energetischen und spirituellen Heilarbeit kennen und arbeitete über Jahre mit ihnen.

Doch mit der Zeit veränderte sich meine Frage. Mich beschäftigte immer stärker, welche Rolle ich überhaupt einnehmen möchte, wenn ein Mensch mit einem Anliegen zu mir kommt. Was kann ich geben? Wie kann ich begleiten? Und was gehört nicht in meine Hände, sondern in die des Menschen selbst? Heute ist diese Unterscheidung für mich wesentlich.

Ich kann einen Raum öffnen. Ich kann präsent sein, meine Hände zur Verfügung stellen, Wissen und Erfahrungen weitergeben und einen Menschen ein Stück seines Weges begleiten. Was daraus entsteht, liegt nicht in meiner Hand. Was ich jedoch weiß: Jeder Mensch trägt einen Schatz in sich. Eine eigene Kraft, ein inneres Wissen und die Fähigkeit, für sich selbst einzustehen und Verantwortung für das eigene Wohl zu übernehmen. Diese Verantwortung muss uns nicht überfordern. Wir dürfen sie uns zutrauen. Nicht, weil wir alles wissen, alles alleine bewältigen oder gar unser Leben vollständig bestimmen könnten. Sondern weil wir unseren eigenen Weg bewusst mitgestalten können.

Es geht dabei weniger darum, etwas Neues zu lernen, als sich wieder daran zu erinnern, dass alles bereits da ist. Für mich beginnt genau dort Bewusstsein.

Du musst nicht alles alleine können. Aber du darfst dir selbst wieder etwas zutrauen.

Heilung und eigene Kraft

Heilung gehört für mich weiterhin ganz konkret zu meiner Arbeit. Sie kann auf körperlicher, emotionaler, mentaler, energetischer oder spiritueller Ebene geschehen. Dabei ist mir heute besonders wichtig, Menschen darin zu unterstützen, ihre Selbstheilungskräfte wieder wahrzunehmen und ihnen zu vertrauen. Deshalb vermittle ich auch einfache Methoden, die sich selbstständig anwenden und in den Alltag integrieren lassen.
Daneben gibt es Formen meiner Arbeit, bei denen nicht das Erlernen einer Methode im Vordergrund steht: Im Raum der Erinnerung öffne und halte ich einen Raum, in dem ein Mensch wieder mit sich selbst und seiner eigenen Essenz in Verbindung treten kann.
Beim Handauflegen verstehe ich mich als Kanal für die heilende Kraft der Quelle. Es geht dabei nicht darum, eine bestimmte Erfahrung zu machen oder darauf zu warten, dass etwas geschieht. Die Einladung ist vielmehr, gegenwärtig zu sein, Erwartungen loszulassen und sich dem, was ist, anzuvertrauen.

Denn sich hinzugeben bedeutet nicht, sich selbst abzugeben.

Nicht alles muss verändert werden

Ich gehe davon aus, dass unser Leben Teil einer größeren Ordnung ist, die wir mit unserem gegenwärtigen Bewusstsein selten vollständig überblicken können. Aus meinem spirituellen Verständnis heraus haben wir als Seele an unserem Lebensplan mitgewirkt, bevor wir ihn als Mensch umsetzen.

Das verändert für mich auch den Blick auf Heilung. Was unser menschliches Ich als leidvoll erlebt und verständlicherweise verändern möchte, kann aus einer anderen Perspektive zu unserem Seelenplan gehören. Das gilt auch für eine Krankheit oder eine Lebenssituation, die wir uns so niemals ausgesucht hätten.

Selbstverantwortung bedeutet für mich deshalb auch, den eigenen Seelenweg kennenlernen zu wollen. Zu fragen: Was gehört zu mir? Was möchte durch mich erfahren werden? Was darf ich verändern und was vielleicht als Teil meines Weges erkennen und annehmen? Eine solche Erkenntnis kann tiefen inneren Frieden bringen. Nicht weil dadurch alles leicht wird, sondern weil wir dann aufhören, gegen das eigene Leben anzukämpfen.

Und auch hier gilt: Ich kann nicht wissen, was zum Weg eines anderen Menschen gehört. Ich kann ihn nur darin begleiten, seine eigenen Antworten zu finden.


Stationen meines Weges

Mein heutiges Verständnis von Heilung, Bewusstsein und spiritueller Begleitung ist über viele Jahre und aus unterschiedlichen Erfahrungen gewachsen. Einige Stationen dieses Weges:

bis 2000
Studium der Mathematik, Germanistik und Philosophie in Berlin und Hamburg

2000–2009
Print- und Online-Produktionen für verschiedene Verlage, darunter Rheinische Post, Georg von Holtzbrinck Verlagsgruppe und Gruner + Jahr

2010–2019
Geschäftsführende Gesellschafterin des HANDMADE Kultur Verlags und Herausgeberin des HANDMADE Kultur Magazins

2018–2020
Zweijährige zertifizierte Ausbildung zur Heilerin bei der christlichen Heilerin Sabine Rohwer, Hamburg

2020–2024
Ausbildung zur Gesundheits- und Ernährungsberaterin bei Holistic Care GmbH, Hamburg

2020–2023
Ausbildungen bei Roswitha Stark: Klassische Symbolapotheke, Heilen mit Symbolen, Aurachirurgie nach Gerhard Klügl sowie systemisch-energetisches Coaching

2023
Ausbildungen im Prana Healing bei Karin Gerdes, Christopher L. Billings und Stefan Riebesell: Prana 1, Prana 2 und Psychoprana

seit 2023
Open Hands Schule: Einführung bei Lydia Debusmann, Aufbaukurs bei Anne Höfler sowie fortlaufende Praxis im Übungskreis Handauflegen in der Kirche der Stille, Hamburg

2025
Sechsmonatiges Grundstudium Astrologie bei Silke Schäfer

2026–2027
Ausbildung und Vertiefung in der Wortereignisformel bei Oliver Brünner


Warum CHIYUH?

Der Name CHIYUH ist abgeleitet von den chinesischen Schriftzeichen für shī (Stärke) und yù (Begeisterung). Die sogenannte galaktische Spirale (im Logo) ist ein uraltes Symbol.
Sie steht für den unendlichen Energiefluss durch alle Ebenen und Frequenzen des Seins.